Stammdatenbezogene Vorlagen
Zweck
Stammdatenbezogene Vorlagen helfen in Professional Services dabei, Abrechnungsarten, SLAs und Kontingente bereits an Ressourcen, Debitoren oder Artikeln vorzudefinieren. Dadurch werden wiederkehrende Vertragsmodelle nicht erst im einzelnen Beleg aufgebaut, sondern aus den zugrunde liegenden Stammdaten konsistent übernommen.
Voraussetzungen
- Vorlagen für Abrechnungsarten, SLAs und Kontingente sind fachlich definiert
- die relevanten Stammdaten wie Ressourcen, Debitoren oder Artikel sind gepflegt
- es ist entschieden, welche Vorlagen bei der Belegerstellung automatisch übernommen werden sollen
Inhaltlicher Fokus
Vorlagen an Ressourcen
An Ressourcen können Vorlagen für Abrechnungsarten, SLAs und Kontingente hinterlegt werden. Wird später ein vertragsbezogener Beleg zu dieser Ressource erstellt, stehen die benötigten Vertragsbausteine bereits vorbereitet zur Verfügung.
Vorlagen an Debitoren
Auch Debitoren können mit den relevanten Vorlagen angereichert werden. Damit wird sichergestellt, dass wiederkehrende Service- und Vertragslogiken direkt aus dem Kundenkontext in Verkaufsverträge oder ähnliche Belege übernommen werden können.
Vorlagen an Artikeln
Bei Artikeln lassen sich dieselben Vorlagen nutzen, um vertragsnahe Leistungen früh zu standardisieren. Wenn der Artikel in einem passenden Beleg verwendet wird, werden die zugehörigen Vorlagen in die Vertrags- oder Abrechnungslogik übertragen.
Nutzen für die Belegerstellung
Stammdatenbezogene Vorlagen reduzieren manuellen Pflegeaufwand und helfen, ähnliche Vertragsmodelle über mehrere Kunden- oder Leistungsfälle hinweg konsistent aufzubauen. Sie sind damit ein zentrales Bindeglied zwischen Stammdatenpflege und vertragsbezogener Belegerstellung.
Ergebnis
Stammdatenbezogene Vorlagen verlagern wiederkehrende Vertragslogik in die Stammdatenbasis. So werden Abrechnungsarten, SLAs und Kontingente einheitlich vorbereitet und bei der Belegerstellung reproduzierbar übernommen.
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