Einrichtung

Einrichtung und zentrale Konfiguration des Moduls BE-Commerce.

Zweck

Diese Seite beschreibt die Grundeinrichtung für BE-Commerce aus Endanwendersicht. Sie zeigt, welche Entscheidungen Sie vor dem Go-live treffen, welche Daten zuerst gepflegt werden und in welcher Reihenfolge Sie das Modul betriebsbereit machen.

Für wen diese Seite gedacht ist

  • Key User, die einen neuen Webshop-Kanal einrichten oder einen bestehenden Kanal erweitern.
  • Fachliche Verantwortliche für Stammdaten, Länderlogik und Freigaberegeln.
  • Anwender, die sich einen vollständigen Überblick über die Einrichtung verschaffen möchten.

Voraussetzungen

  • Zugriff auf die relevanten Einrichtungsseiten im Modul BE-Commerce.
  • Abgestimmte Verantwortlichkeiten für Kanäle, Datenpflege und Freigaben.
  • Grundlegende Festlegungen zu Sprachen, Ländern, Preislogik und Import-/Export-Verhalten.

Empfohlene Reihenfolge

  1. Webshop-Kanäle und globale Setup-Werte festlegen.
  2. Stammdaten und Zuordnungen pro Kanal pflegen.
  3. Prüf- und Freigaberegeln für den operativen Betrieb abstimmen.
  4. Relevante Folgeprozesse mit Beispieldaten testen.

Relevante Einrichtungsbereiche

Bereich Wofür Sie ihn benötigen Typische Entscheidung
Webshop-Kanal Grundlegende Steuerung eines Shops Welche Sprachen, Länder und Debitorenvorgaben gelten?
Stammdaten Kategorisierung und mehrsprachige Datenpflege Welche Kategorien, Attribute und Zuordnungen sind Pflicht?
Prüf- und Freigabelogik Datenqualität und stabile Verarbeitung Welche Pflichtfelder und Prüfungen müssen vor Freigaben erfüllt sein?
Test der Folgeprozesse Absicherung vor dem Live-Betrieb Können Import, Freigabe und Export mit Beispieldaten fehlerfrei laufen?

Kanäle und Grundparameter

  • Kanalcode, Beschreibung, Sprachen und Länder festlegen.
  • Relevante Mapping- und Buchungsinformationen je Kanal pflegen.
  • Import- und Exportverhalten je Schnittstellenkontext abstimmen.

Stammdaten und Zuordnungen

  • Kategorien, Attribute und kanalbezogene Zuordnungen pflegen.
  • Übersetzungen für mehrsprachige Ausspielung abstimmen.
  • Detailseiten für Stammdaten als vertiefende Arbeitsgrundlage nutzen.

Qualitäts- und Freigabelogik

  • Pflichtfelder und Prüfregeln für Freigaben festlegen.
  • Verantwortlichkeiten für Datenqualität und Korrekturen abstimmen.
  • Änderungen nach größeren Anpassungen mit Testfällen absichern.

Initiale Stammdaten

Bevor Anwender im Tagesgeschäft mit dem Modul arbeiten, sollten mindestens diese Grundlagen vollständig sein:

  • Webshop-Kanäle mit Sprachen, Ländern und Buchungslogik.
  • Kategorien und Attribute für die spätere Artikelfreigabe.
  • Übersetzungen für ausgaberelevante Inhalte.
  • Prüfoptionen für Freigaben und Importverarbeitung.

Best Practices

  • Starten Sie mit einem Kanal und testen Sie die Einrichtung vollständig, bevor weitere Kanäle aufgebaut werden.
  • Halten Sie Verantwortlichkeiten für Stammdatenpflege und Fehlerkorrekturen schriftlich fest.
  • Prüfen Sie nach jeder größeren Einrichtung nicht nur Stammdaten, sondern auch einen vollständigen Import- und Freigabelauf.
Process Leitplanken für Einrichtung und Stammdatenpflege Wichtige Regeln für konsistente Konfigurationen über alle Kanäle hinweg.
  • Änderungen an Kanal-Setups nur abgestimmt in Wartungsfenstern vornehmen.
  • Kategorien, Attribute und Übersetzungen immer kanalübergreifend prüfen.
  • Import-, Export- und Freigabeprüfungen nach Änderungen erneut mit Beispieldaten validieren.