Einrichtung
Einstieg in die Einrichtung des BE-terna Barcode Service: Voraussetzungen und Auswahl des Bereitstellungsmodells.
Zweck
Diese Seite führt durch die grundlegende Einrichtung des BE-terna Barcode Service und hilft, das passende Bereitstellungsmodell auszuwählen. Der Service wird als Container-Image ausgeliefert und entweder lokal auf einem Windows-Server oder als Azure Container Instance betrieben.
Voraussetzungen
- Zugang zur BE-terna Azure Container Registry
becode.azurecr.io. Die Authentifizierung erfolgt über Tokens, die in der ACR erstellt werden. Für jeden Kunden wird ein eigenes Token bzw. Passwort angelegt. - Ein gültiges SSL-Zertifikat als
.pfx-Datei für die Bereitstellung unter HTTPS. - Je nach Betriebsmodell zusätzlich:
- On-Premises: Windows-Server ab Build 22H2, mindestens 1 CPU-Kern, 1 GB RAM und 10 GB freier Festplattenspeicher; installierte Docker Engine und Docker Compose.
- Azure: aktives Azure-Abonnement, Azure CLI oder Azure-Portal-Zugriff, optional Azure Key Vault mit Azure-AD-Service-Principal für die Zertifikatsverwaltung.
Empfohlene Reihenfolge
- Betriebsmodell auswählen: On-Premises oder Azure Container Instance.
- Container-Image aus der Registry bereitstellen und den Service starten.
- Zertifikat und Kennwörter konfigurieren.
- Das BE-terna Barcode Service-Setup in Business Central pflegen und die Verbindung prüfen.
Einrichtungsbausteine
Bereitstellungsmodell wählen
- On-Premises: Eignet sich, wenn Sie bereits eine Windows-Server-Infrastruktur betreiben und den Container dort selbst hosten möchten. Details unter On-Premise-Container einrichten.
- Azure Container Instance: Eignet sich, wenn der Service ohne eigene Serverinfrastruktur in der Cloud laufen soll. Details unter Azure Container Instance einrichten.
Authentifizierung und Kennwörter
- Verwenden Sie ein ACR-Token pro Kunde anstelle des Administratorkontos der Registry.
- Legen Sie ein starkes Benutzerkennwort für den BE-terna Barcode Service fest und hinterlegen Sie denselben Wert im BE-terna Barcode Service-Setup in Business Central.
- Schützen Sie den Zertifikatspfad und das Zertifikatskennwort; das Zertifikat muss im Container unter
C:\certs\cert.pfxerreichbar sein.
Verbindung in Business Central prüfen
- Hinterlegen Sie im BE-terna Barcode Service-Setup die Service-URL (z. B.
https://<fqdn>:1880/becode) sowie die Basic-Authentication. - Nutzen Sie die Aktion Verbindung prüfen, um eine Test-Anfrage an den Container zu senden.
Process Hinweise zum sicheren Betrieb Wichtige Leitplanken für Zertifikate, Kennwörter und Registry-Zugriff.
- Zertifikatsdatei zwingend
cert.pfxbenennen und im auf dem Host gemappten Volume ablegen. - Das Standard-Demo-Kennwort ausschließlich für Tests verwenden; produktiv immer ein individuelles Kennwort setzen.
- ACR-Token nicht in Repositories oder unverschlüsselten Skripten ablegen; stattdessen Key Vault oder sichere Variablenverwaltung nutzen.
- Bei Azure Container Instance den Container nie ohne HTTPS bzw. Reverse-Proxy öffentlich exponieren.
Links