Kontingente
Zweck
Kontingente steuern in Professional Services, welche Mengen oder Beträge einem Kunden innerhalb eines Vertragszeitraums zur Verfügung stehen. Sie bilden damit die Brücke zwischen zugesagtem Serviceumfang, periodischer Bereitstellung und tatsächlichem Verbrauch in Ticket-, Arbeitsauftrags- und Abrechnungsprozessen.
Voraussetzungen
- ein passender Verkaufsvertrag ist vorhanden und fachlich für wiederkehrende Leistungen vorbereitet
- Typ, Methode und Bezugszeitraum des Kontingents sind definiert
- falls das Kontingent über SLA oder Abrechnungsarten eingebunden wird, sind diese Vorlagen und Zuordnungen vorhanden
Inhaltlicher Fokus
Kontingenttyp und Abrechnungslogik
Kontingente können mengen- oder betragsbasiert geführt werden. Zusätzlich wird unterschieden, ob sie gedeckelt oder ungedeckelt sind. Damit wird festgelegt, ob Mehrverbrauch nach Erreichen der Grenze gesondert fakturiert wird oder ob der Leistungsumfang vollständig vom vereinbarten Servicepreis abgedeckt bleibt.
Aufladen über Vertrag und periodische Abrechnung
Ein Kontingent kann einmalig oder periodisch bereitgestellt werden. Typische Aufladepunkte sind die Aktivierung eines Verkaufsvertrags oder die periodische Abrechnung, durch die für einen Zeitraum die vertraglich vereinbarte Menge oder der Betrag verfügbar gemacht wird.
Verbrauch in Tickets und Serviceabrechnung
Der eigentliche Abzug erfolgt über operative Servicefälle. Wenn Tickets oder Arbeitsaufträge mit einem Kontingent verknüpft sind, werden die verbrauchten Leistungen in der Dienstleistungsabrechnung berücksichtigt und gegen die verfügbare Menge oder den verfügbaren Betrag gerechnet.
Perioden, Transparenz und Steuerfelder
Über Kontingentperioden wird nachvollziehbar, welche Menge oder welcher Betrag aufgeladen, abgezogen und noch verfügbar ist. Wichtige Steuerfelder sind dabei Bezugszeitraum, Zahlungsart, Rundung, Abzugsmethode, Arbeitstyp und die Frage, ob der Servicepreis bereits im Vertrag enthalten ist.
Ergebnis
Kontingente machen vertraglich zugesicherte Serviceumfänge operativ steuerbar. Sie verbinden SLA, Verkaufsvertrag, periodische Fakturierung und tatsächlichen Serviceverbrauch in einem gemeinsamen Modell.
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