Automatisierung
Zweck
Der Intercompany-Austausch läuft im Idealfall ohne manuelle Eingriffe: Der Zielmandant akzeptiert eingehende Belege automatisch und verarbeitet sie weiter. Diese Seite beschreibt, wie BE-terna Intercompany das automatische Akzeptieren stabil hält, auch wenn einzelne Aufgaben scheitern.
Fachlicher Nutzen
- Stabilerer Automatikbetrieb, weil temporäre Fehler nicht manuell nachbearbeitet werden müssen.
- Klare Obergrenze für Wiederholungsversuche verhindert Dauerschleifen.
- Aktivierung und Deaktivierung verwalten die Aufgabenwarteschlange vollständig selbst.
Inhaltlicher Fokus
Verhalten im Standard
Beim Senden eines IC-Belegs von Mandant zu Mandant legt der Empfängermandant – wenn automatisches Akzeptieren aktiv ist – eine Aufgabe in der Aufgabenwarteschlange an. Tritt beim Akzeptieren ein Fehler auf, bleibt die Aufgabe im Status „Fehler" stehen und wird ohne Zutun nicht weiterverarbeitet.
Erweiterung: periodisches Wiederholen
Über die Intercompany-Einrichtung aktivieren Sie eine zusätzliche Codeunit, die fehlerhafte Akzeptieren-Aufgaben periodisch neu startet. Wichtig:
- Die maximale Anzahl von Ausführungsversuchen muss gesetzt sein.
- Beim Aktivieren wird eine wiederkehrende Aufgabe automatisch angelegt.
- Beim Deaktivieren wird diese Aufgabe automatisch entfernt.
- Die Funktion muss im empfangenden Mandanten aktiviert werden, also dort, wo das automatische Akzeptieren greift.
Automatischer Dateiimport
Für den Import aus einem Serververzeichnis wird ein eigener Posten in der Aufgabenwarteschlange verwendet. Die zugehörige Einrichtung ist auf der Seite Aufgabenwarteschlange dokumentiert.
Ergebnis
- Fehlgeschlagene Akzeptieren-Aufgaben werden innerhalb der eingestellten Grenzen selbstständig wiederholt.
- Manuelle Nachbearbeitung ist nur noch für dauerhafte Fehler nötig.
Links