Intercompanypartner
Zweck
Die Partnerkarte beschreibt einen konkreten Geschäftspartner im Intercompany-Austausch. Einstellungen auf Partnerebene übersteuern die globalen Schalter aus der Intercompany-Einrichtung und legen Transportweg, Dateiformat und prozessspezifisches Verhalten fest.
Voraussetzungen
- Intercompany-Einrichtung ist abgeschlossen.
- Der Partnermandant ist bekannt (Mandantenname oder externer IC-Code).
- Das gewünschte Austauschverfahren (Serververzeichnis, Azure File Share oder direkter Mandantenzugriff) ist mit dem Partner vereinbart.
Empfohlene Reihenfolge
- Partner anlegen, Code und Mandanten-/Pfadinformationen erfassen.
- Import-/Export-Implementierung (XMLport) wählen – bei Standardformat die Vorgabe übernehmen.
- Prozessoptionen für Einkauf, Verkauf, Direktlieferung und Wareneingang setzen.
- Testbeleg an den Partner senden und das Ergebnis im Rollencenter prüfen.
Einrichtungsbausteine
Allgemein
Definieren Sie Partnercode, Basisinformationen und ob der Partner aktiv am Austausch teilnimmt.
Verkaufstransaktion
Regelt das Verhalten beim Senden und Empfangen von Verkaufsbelegen: Umgang mit abweichenden Preisen, Beschreibungen und Mengen; Lieferschein-Übertragung und Auftragsänderungen. Details auf den Seiten Erweiterungen und Auftragsänderungen.
Einkaufstransaktion
Regelt das Verhalten beim Empfang von IC-Lieferungen und Eingangsrechnungen: Wareneingang, Faktura über Bestellung, Erlaubnis für Artikelverfolgung, Direktlieferung. Details auf den Seiten Wareneingang, Einkaufsrechnung und Direktlieferung.
Transferformat
Das Feld „Import/Export" bestimmt den XMLport für den Dateiaustausch. Für abweichende Dateiformate kann eine eigene Interface-Implementierung ausgewählt werden (siehe Abweichende Dateiformate).
Links