CargoLine

Zustellerspezifische Einrichtung für CargoLine in Shipping Labels.

Zweck

Diese Seite beschreibt die CargoLine-spezifische Einrichtung in Shipping Labels. Sie baut auf der allgemeinen Versandetiketteinrichtung auf und führt durch Produkt- und Pakettypen, Zustellertransportartenzuordnung, Zugangsdaten und URLs sowie Abholfenster, Labelausgabe und Fallback-Paketdaten.

Voraussetzungen

  • Sie können die gemeinsame Versandetiketteinrichtung in Business Central öffnen und bearbeiten.
  • Die CargoLine-Onboarding-Daten mit Produktcodes, Pakettypen, Test- oder Produktivendpunkten und Authentifizierungstoken liegen vor.
  • Die verwendeten Belegarten und die daraus verfügbaren Paketdaten sind bekannt.

Empfohlene Reihenfolge

  1. Legen Sie bei Bedarf den Zusteller und die benötigten Zustellertransportarten in Business Central an und verknüpfen Sie die CargoLine-Kombination anschließend in der gemeinsamen Einrichtung.
  2. Pflegen Sie die CargoLine-Produktliste und die Pakettypenliste.
  3. Ordnen Sie die CargoLine-Test- oder Produktiv-URL sowie das Authentifizierungstoken zu.
  4. Pflegen Sie Abholfenster, Labelgröße und Fallback-Paketeigenschaften.
  5. Testen Sie eine realistische Labelanfrage mit vollständigen Paketdaten.

Einrichtungsbausteine

Zuerst Produkte und Pakettypen pflegen

CargoLine benötigt zwei Referenzkataloge, bevor die endgültige Einrichtungslinie verwendbar ist: die verfügbaren CargoLine-Produkte und die zulässigen Pakettypen. Diese Listen definieren, welche fachlichen Kombinationen später in der eigentlichen Einrichtung ausgewählt werden können.

Für die öffentliche Dokumentation ist die wichtigste Regel einfach: improvisieren Sie keine Produkt- oder Paketcodes. Verwenden Sie die von CargoLine gelieferten Werte und halten Sie Code, Name und Beschreibung konsistent zu den Vorgaben von CargoLine.

Unabhängig von den Paketdaten müssen Pakettypcode, Abholfenster und Labelgröße passend eingerichtet werden. Bei der Labelgröße steht A4 typischerweise für Ausdruck auf normalem Papier, während A6 auf ein klassisches Etikettendruckerszenario zielt.

Zugangsdaten und Endpunktzuordnung vervollständigen

CargoLine benötigt das Authentifizierungstoken sowie den korrekten Test- oder Produktivendpunkt. Diese technischen Werte sollten gepflegt sein, bevor Fachanwender den Dienst in Belegen verwenden.

Trennen Sie die Umgebungen sauber:

  • Test-URL für Validierung und Onboarding
  • Produktiv-URL für Live-Anfragen
  • Authentifizierungstoken für die jeweilige Umgebung

Abhol- und Ausgabeeigenschaften bewusst pflegen

Die Einrichtung enthält operative Eigenschaften, die die Anfrage direkt beeinflussen:

  • Abholung von
  • Abholung bis
  • Labelgröße, typischerweise A4 oder A6
  • Pakettypcode
  • Fallback-Länge, -Breite, -Höhe und -Gewicht

Diese Werte sind nicht nur kosmetisch. CargoLine erwartet Angaben zu Paketgrößen auch dann, wenn sie auf dem finalen Label nicht gedruckt werden.

Paketdaten nach Herkunftsart bereitstellen

Welche Versanddaten aus Business Central kommen, hängt von der verwendeten Belegart ab. Allgemeine Artikelattribute für Maße und Gewicht werden von Shipping Labels nicht automatisch gelesen. Prüfen Sie die Einrichtung und pflegen Sie erforderliche Fallback-Maße und -Gewichte in der CargoLine-Einrichtung. Fehlen für die gewählte Versandart erforderliche Paketdaten, kann die Anfrage nicht erfolgreich verarbeitet werden.

Process Wichtige CargoLine-Hinweise Diese Punkte vermeiden typische Einrichtungs- und Anfragefehler.
  • Pflegen Sie Produkt- und Pakettypenlisten, bevor die endgültige Einrichtungslinie in Belegen verwendet wird.
  • Halten Sie Test- und Produktiv-URL-Zuordnungen getrennt und prüfen Sie das Token gegen die richtige Umgebung.
  • Prüfen Sie die Paketdaten der Herkunftsart und pflegen Sie erforderliche Werte in den CargoLine-Fallback-Feldern.
  • Verwenden Sie die von CargoLine gelieferten Einheiten und Produktcodes unverändert.
  • Testen Sie die Einrichtung erneut, wenn Labelgröße oder Abholfenster geändert werden.