Einrichtung

Komplettwerkzeuge anlegen und mit Werkzeugstückliste sowie aktiver Version verbinden.

Zweck

Ein Komplettwerkzeug fasst mehrere Werkzeuge oder Komponenten zu einer produktiv verwendbaren Einheit zusammen. Für die Nutzung im Fertigungsauftrag benötigt das Komplettwerkzeug eine Werkzeugstückliste und eine aktive Werkzeugstücklistenversion.

Voraussetzungen

Vor dem Anlegen sollten vorhanden sein:

  • eine Werkzeugstückliste mit Komponenten und Versionen,
  • Nummernserie für Komplettwerkzeuge in der Produktion Einrichtung, wenn Nummern automatisch vergeben werden sollen.

Komplettwerkzeug anlegen

  1. Öffnen Sie Komplettwerkzeugübersicht.
  2. Wählen Sie +Neu.
  3. Drücken Sie je nach Nummernserien-Einrichtung Enter, oder geben Sie eine Komplettwerkzeugnummer manuell ein.
  4. Füllen Sie die Komplettwerkzeugkarte.

Komplettwerkzeugkarte Zum Vergrößern anklicken

Wichtige Felder

Feld Bedeutung
Beschreibung Kurze Beschreibung des Komplettwerkzeugs.
Status Mögliche Status sind Entwicklung, Probenahme, Produktion, Instandhaltung/Wartung und Gesperrt. Bei ungeeignetem Status wird im Fertigungsauftrag eine Warnung angezeigt.
Werkzeuggruppe Nr. Klassifiziert das Komplettwerkzeug.
Einheitencode Standzeit Einheit, in der die Standzeit geführt wird.
Garantierte Standzeit Herstellerangabe zur garantierten Standzeit.
Standortart und Standort Nr. Beschreiben, ob das Komplettwerkzeug intern, beim Debitor oder beim Kreditor liegt.
Werkzeug-Stücklistennr. Nummer der Werkzeugstückliste. Sie ist notwendig, damit beim Berechnen des Fertigungsauftrags die Komponenten aufgelöst werden können.
Aktiver Werkzeug-Stücklistenversion Code Aktuelle Version der Werkzeugstückliste. Erst mit einer aktiven Version zeigt Business Central die FactBox Aktive Werkzeug-Stückliste Komponenten an.
Werkzeug-Stückliste Komponenten vorhanden Zeigt, ob die aktive Werkzeugstücklistenversion Komponenten enthält.
Reparaturaufträge für Komponenten Zeigt, ob für eingebaute Werkzeuge offene Reparaturaufträge vorliegen.
Anzahl Statuswarnungen Zeigt die Anzahl eingebauter Werkzeuge mit kritischem Status, zum Beispiel Entwicklung oder Instandhaltung/Wartung.

Ergebnis

Nach der Einrichtung kann das Komplettwerkzeug im Arbeitsgang und später im Fertigungsauftrag verwendet werden. Die aktive Werkzeugstücklistenversion bestimmt, welche Komponenten in die Fertigungsauftragsstruktur übernommen werden.