LSC Warenausgang und Kommissionierung
Zweck
Diese Seite beschreibt den LSC-gesteuerten Warenausgang und Kommissionierungsprozess. Sie richtet sich an Lagermitarbeiter, die Kommissionierungen durchführen und Versandpakete zusammenstellen, sowie an Key-User, die Kundenspezifika konfigurieren.
Überblick Warenausgang- und Kommissionierungsprozess
Der LSC-Warenausgang unterscheidet sich vom Standard-BC durch die packstückbewusste Kommissionierung und kundenspezifische Verpackungslogik:
- Beleg-Anlage: Kundenbestellung oder Direktwarenausgang.
- Kommissionierungsvorschlag: System schlägt Packstücke basierend auf FIFO/FEFO vor.
- Kommissionierung: Physische Entnahme der Packstücke aus Lagern.
- Verpackung: Packstücke gemäß Kundenanforderung oder Standard-Packstruktur zusammenstellen.
- QC-Prüfungen: Kundenspezifische Prüfungen (Labels, RFID, etc.).
- Versand: Buchung und physische Übergabe an Spediteur.
graph LR;
%% Nodes
A["Kundenbestellung<br/>übernehmen"]
B["Kommissionierbeleg<br/>erzeugen"]
C["FIFO/FEFO-Vorschlag<br/>System generiert"]
D["Manuelle Anpassung<br/>möglich?"]
E["Kommissionierpositionen<br/>anpassen"]
F["Packstücke aus<br/>Lager entnehmen"]
G["Packstücke<br/>kommissioniert"]
H["Verpackungsstruktur<br/>aufbauen"]
I{"QC-Prüfungen<br/>erforderlich?"}
J["Labels prüfen<br/>RFID/Barcode<br/>Gewicht etc."]
K["Versandbeleg<br/>buchen"]
L["Versand an<br/>Spediteur"]
%% Flow
A -.- B
linkStyle 0 stroke:#ffffff
B ==> C
C ==> D
D ==>|Ja| E
D ==>|Nein| F
E ==> F
F ==> G
G ==> H
H ==> I
I ==>|Ja| J
I ==>|Nein| K
J ==> K
K ==> L
%% Classes
class A btProcessTitle
class B,C,D,E,F,G,H,I,J,K,L btProcessActive
Stammdaten und Voraussetzungen
Debitoren-Stammdaten (Kunden)
| Feld | Beschreibung | Beispiel | Einfluss auf LSC |
|---|---|---|---|
| Debitorennummer | Eindeutige Kundenkennung | KD-0001 | Kundenverfolgung |
| Debitorenname | Lesbare Kundenbezeichnung | Automechanik GmbH | Versandetiketten |
| Lieferadresse | Versandadresse | Industriestr. 42, München | Versandadresse auf Label |
| Verpackungsvorgabe | Standard-Packstruktur für diesen Kunden | Master-Karton / Palette | Automatische Verpackung |
| FIFO/FEFO-Toleranz | Erlaubter Zeitbereich (Tage) | 5 Tage | Packstück-Auswahl |
| Gewichtsprüfung erforderlich | Kontrolle Paketgewicht | Ja / Nein | QC vor Versand |
| Label erforderlich | Versandetiketten notwendig | Ja / Nein | Automatische Label-Generierung |
| EDI-Versandbestätigung | Automatische Versanddatenübermittlung | Ja / Nein | Kundendatensynchronisation |
Artikel-Stammdaten (für Warenausgang)
| Feld | Beschreibung | Beispiel |
|---|---|---|
| Artikelnummer | Eindeutige Kennung | 1000-00001 |
| Masseinheit Verkauf | Einheit für Kundenbestellung | ST, KG, SET |
| Verpackungs-Struktur (VA) | Standard-Packstruktur für Versand | Einzelkarton / Palette |
| Alternative Packstrukturen | Kundenspezifische Varianten | Palette 40 Stück / Palette 50 Stück |
| Gewicht netto | Artikelgewicht (für QC) | 2,5 kg |
| Gewicht brutto | Mit Verpackung | 3,2 kg |
| FIFO erforderlich | Chargenverfolgung | Ja / Nein |
Lagerort-Konfiguration
| Feld | Beschreibung | Wert |
|---|---|---|
| Sortierplatz | Für Kommissionierung und Verpackung | HAMBURG-KOM-01 |
| Kommissionierregeln | FIFO / FEFO / Ganzes Packstück | FIFO |
| Verpackungsplatz | Für Assembling und QC | HAMBURG-VP-01 |
| Versandplatz | Bereitstellung für Spediteur | HAMBURG-VER-01 |
| Toleranzbereich FIFO | ± Tage für Chargenwechsel | ±5 Tage |
Schritt-für-Schritt Warenausgang-Prozess
Schritt 1: Kundenbestellung übernehmen
- Navigieren Sie zu Logistics Supply Chain > Warehouse > Warehouse Shipments.
- Klicken Sie auf Neu.
- Füllen Sie aus:
- Debitorennummer: Wählen Sie Kunden aus.
- Versand nach: Lieferadresse wird vorgeschlagen (prüfen!).
- Schiffungsdatum: Geplanter Versandtag.
- Lagerortcode: Lagerstelle (wird aus Setup übernommen).
- Klicken Sie auf Speichern.
System lädt automatisch:
- Offene Verkaufsauftragspositionen des Kunden.
- Verfügbare Packstücke im Lager.
- Kundenspezifische Verpackungsvorgaben.
Schritt 2: Kommissionierbeleg erzeugen
Nach Anlage des Warenausgansbelegs:
- Klicken Sie auf Aktionen > Kommissionierung erzeugen.
- System zeigt Optionen:
- Kommissioniermethode: Einzeln / Ganzes Packstück / Optimiert.
- Sortiervorschrift: FIFO / FEFO / Beliebig.
- Packstruktur: Standard / Kundenspezifisch.
- Klicken Sie auf OK.
System generiert:
- Kommissionierpositionen je Artikel.
- FIFO/FEFO-gerechte Packstück-Vorschläge.
- Aktivitätslog für Nachverfolgung.
Schritt 3: FIFO/FEFO-Auswahl verstehen
FIFO-Logik (First In First Out)
Prinzip: Ware, die zuerst eingelagert wurde, wird zuerst kommissioniert.
Anwendung:
- Standardmethode für die meisten Industrien.
- Verhindert lange Lagerdauer.
- Geeignet für Artikel ohne kritisches Ablaufdatum.
Beispiel:
Lagerbestand Artikel 1000-00001:
├── Packstück 101 (Eingangsdatum: 2024-01-10) ← ZUERST entnehmen
├── Packstück 102 (Eingangsdatum: 2024-01-15)
└── Packstück 103 (Eingangsdatum: 2024-01-20)
Kommissionierung für Auftrag: 75 Stück
→ Packstück 101 (25 Stück) + Packstück 102 (25 Stück) + Packstück 103 (25 Stück)
FEFO-Logik (First Expired First Out)
Prinzip: Ware mit nächstem Ablaufdatum wird zuerst kommissioniert.
Anwendung:
- Lebensmittel-, Pharma-, Chemische Industrie.
- Artikel mit MHD oder kritischem Ablaufdatum.
- Gesetzlich oft vorgeschrieben.
Beispiel:
Lagerbestand Medikament XYZ:
├── Packstück 201 (MHD: 2024-06-15) ← ZUERST entnehmen
├── Packstück 202 (MHD: 2024-08-20)
└── Packstück 203 (MHD: 2024-10-10)
Kommissionierung: 50 Stück
→ Packstück 201 vollständig entnehmen
Tabelle: FIFO/FEFO Toleranzbereich
| Parameter | Bedeutung | Beispiel |
|---|---|---|
| Toleranzbereich | Erlaubte Abweichung von FIFO/FEFO-Idealreihenfolge | ±5 Tage |
| Anwendungsfall | Wann System automatisch flexibel wird | Wenn nächstes FIFO-Packstück in QS ist |
| Manuelle Tausch-Option | Benutzer kann FIFO-Reihenfolge überschreiben | Mit Begründung dokumentieren |
Beispiel Toleranzbereich:
FIFO-Idealreihenfolge: Packstück 101 (2024-01-10)
Toleranzbereich: ±5 Tage (2024-01-05 bis 2024-01-15)
→ System erlaubt Packstück 102 (2024-01-14) ohne Warnung
→ System warnt bei Packstück 103 (2024-01-20) – außerhalb Toleranzbereich
Schritt 4: Kommissionierpositionen prüfen und anpassen
Die generierten Kommissionierpositionen werden in einer Tabelle angezeigt:
| Spalte | Inhalt | Aktion |
|---|---|---|
| Artikelnummer | Zu kommissionierender Artikel | Nur zur Info |
| Menge erforderlich | Bestellte Menge | Nur zur Info |
| Packstück-Nr. | Vom System vorgeschlagen | Manuell austauschbar |
| Packstück-Menge | Verfügbare Menge im Packstück | Automatisch berechnet |
| Aktivität-Status | Offen / In Bearbeitung / Fertig | Wird beim Kommissionieren aktualisiert |
Manueller Austausch (wenn notwendig):
- Markieren Sie eine Zeile mit Packstück-Vorschlag.
- Klicken Sie auf Bearbeiten > Packstück wechseln.
- Wählen Sie alternates Packstück aus Liste (nach Verfügbarkeit sortiert).
- Klicken Sie auf Bestätigen.
- System validiert:
- Packstück hat noch verfügbare Menge?
- Verstößt neues Packstück gegen FIFO/FEFO-Toleranzbereich? (nur Warnung)
- Ist Packstück in QS oder Sperrplatz? (blockiert Austausch)
Gründe für manuellen Austausch:
- Packstück beschädigt oder nicht auffindbar.
- Kund wünscht spezifisches Chargennummer.
- FIFO-Toleranzbereich ausgeschöpft, nächste Variante akzeptiert Kunde.
Schritt 5: Kommissionierung durchführen
Lagermitarbeiter entnehmen physisch die Packstücke:
- Aktivität starten: Navigieren Sie zu Packaging Activities > Offen.
- Packstück scannen: Barcode des Packstücks einscannen.
- Zielplatz bestätigen: System schlägt Sortierplatz vor (z.B. HAMBURG-KOM-01).
- Bestätigen: Packstück wird vom Lagerplatz zum Sortierplatz transportiert.
- Aktivität abschließen: Status = Abgeschlossen.
Im System sichtbar:
Kommissionierverfolgung:
├── Packstück 101 ✓ Kommissioniert (14:30 Uhr)
├── Packstück 102 ✓ Kommissioniert (14:35 Uhr)
└── Packstück 103 ⏳ In Bearbeitung
Schritt 6: Verpackung aufbauen (Debitorenverpackung)
Nach erfolgreicher Kommissionierung müssen Packstücke kundengerecht verpackt werden:
Standard-Verpackungslogik
- Verpackungsplatz navigieren (HAMBURG-VP-01).
- Kundenspezifische Vorgaben prüfen:
- Master-Größe (z.B. nur Kartons mit max. 10 kg).
- Mengen pro Master (z.B. immer 5er-Packstücke pro Karton).
- Labeling-Vorgaben (Barcodes, RFID, Gewichtslabel).
- Packstücke zusammenstellen:
- Einzelne Packstücke oder ganze Packstücke kombinieren.
- Master-Karton mit Etikett kennzeichnen (z.B. “1/3” – Paket 1 von 3).
- Alternative Packstrukturen:
- Wenn Kundenpackstruktur nicht exakt passt, alternatives System prüfen.
- Beispiel: Bestellt 100 Stück, aber nur 2er-Master oder 5er-Master verfügbar → Kombination.
Kundenspezifische Verpackungsszenarien
Szenario 1: Automobilzulieferer mit strikten Vorgaben
Kundenvorschrift:
├── Master-Größe: max. 15 kg
├── Artikel pro Master: max. 50 Stück
├── Labeling: VDA-Label mit QR-Code
└── Nesting: Kartons in Kundenpalette
System:
├── Packstück 101 (25 Stück, 10 kg) → Karton A
├── Packstück 102 (25 Stück, 10 kg) → Karton B
└── Packstück 103 (25 Stück, 10 kg) → Karton C
→ 3 Kartons in Kundenpalette stapeln
→ VDA-Label auf jedem Karton drucken
Szenario 2: Großmengen-Versand mit Zwischenpackung
Kundenbestellung: 500 Stück
Verfügbare Packstücke im Lager: 10er-Packstücke (je 50 Stück)
Verpackung:
├── 10 Packstücke entnommen (500 Stück)
├── 5 Master-Kartons gebildet (je 100 Stück)
├── 2 Paletten gefüllt (je 2–3 Kartons)
└── Versandetikett mit Gesamtgewicht pro Palette
Schritt 7: QC-Prüfungen durchführen
Je nach Kundenprozess sind Qualitätskontroll-Schritte erforderlich:
Label-Prüfung
Was wird geprüft:
- Lesbarkeit von Barcodes / QR-Codes.
- Korrektheit von Gewicht, Artikelnummer, Chargennummer.
- Vollständigkeit aller erforderlichen Felder.
- Etikett-Position und Klebhaftung.
Durchführung:
- Master-Karton auswählen.
- Label mit Barcode-Scanner prüfen.
- System validiert gegen Auftrag.
- Bei Fehler: Label neu drucken, Karton erneut kennzeichnen.
RFID-Prüfung (falls konfiguriert)
Was wird geprüft:
- RFID-Tag vorhanden und lesbar?
- RFID-Daten mit Auftrag konsistent?
Durchführung:
- RFID-Lesegerät über Karton halten.
- System zeigt Packstück-Info.
- Bestätigung oder Korrektur.
Gewichtsprüfung
Was wird geprüft:
- Gesamtgewicht des Kartons entspricht Erwartung.
- Keine fehlende oder zusätzliche Ware.
Durchführung:
- Waage auswählen und Karton wiegen.
- Gewicht im System erfassen.
- System vergleicht mit berechnete Soll-Gewicht.
- Bei Abweichung > 5 %: Inhalt prüfen, ggf. nachbessern.
Schritt 8: Versandbeleg buchen
Nach Verpackung und QC:
- Navigieren Sie zu Warehouse Shipments und öffnen den Beleg.
- Klicken Sie auf Buchen.
- System führt durch:
- Validierung aller Kommissionierpositionen.
- Bestätigu ng offener QC-Prüfungen.
- Lagerbuchungen (Bestand reduzieren).
- Versandetiketten drucken (falls konfiguriert).
- Beleg erhält Status Gebucht.
- Versandbestätigung wird (ggf. per EDI) an Kunden übermittelt.
Buchungslog:
Versandbeleg VER-001/2024:
├── Artikel 1000-00001 | Menge 75 | Bestand ↓ 75
└── Status: Gebucht
→ EDI-Versandbestätigung an KD-0001 versendet
→ Labels gedruckt (3 Stück)
Fehlerszenarien und Behebung
Fehler 1: Ausreichend Packstücke nicht verfügbar
Problem: Kommissionierung braucht 100 Stück, aber nur 80 Stück im Lager.
Ursachen:
- Lagerbestand veraltet (noch nicht eingelagerte WE).
- Packstücke in QS blockiert.
- Packstücke beschädigt oder verloren.
Behebung:
- Verfügbarkeit prüfen:
- Gehen Sie zu Inventory > Available Packstücke.
- Filtern nach Artikel und Lagerort.
- Prüfen Sie Status (verfügbar / QS / Sperr).
- Optionen:
- Warten: Auftrag verschieben, bis weitere WE eingelagert ist.
- Alternative Teile: Andere Chargennummer oder Artikel akzeptabel?
- Teilversand: 80 Stück versenden, Rest später.
- Mit Verkauf kommunizieren: Kundenerwartung ggf. anpassen.
Fehler 2: FIFO/FEFO-Abweichung erkannt
Problem: System schlägt Packstück außerhalb Toleranzbereich vor.
Beispiel:
FIFO-Ideal: Packstück 101 (Eingangsdatum 2024-01-10)
Aktuell verfügbar: Packstück 103 (Eingangsdatum 2024-01-25)
Toleranzbereich: ±5 Tage → System warnt
Behebung:
- Ursache prüfen:
- Ist Packstück 101 in QS oder auf Sperrplatz?
- Ist Packstück 101 beschädigt?
- Dokumentieren: Im Kommissionierbeleg Grund für Abweichung notieren.
- Kunden informieren (falls kritisch für Kundenproduktion).
- Richtlinien prüfen: War FIFO-Abweichung autorisiert?
Fehler 3: Kundenspezifische Verpackung nicht möglich
Problem: Kunde verlangt spezifische Packstruktur (z.B. nur 5er-Pakete), aber im Lager sind 10er-Packstücke.
Behebung:
- Umpackung prüfen: Darf man 10er-Packstück aufbrechen und neu packen?
- Wenn ja: Manuell umpacken, neue Packstücke erzeugen.
- Wenn nein: Kundenbestellung anpassen oder verschieben.
- Alternativ: Andere verfügbare Packstrukturen anbieten.
- Langfristig: Mit Kunde Standardpackstücke definieren.
Fehler 4: Label-Prüfung fehlgeschlagen
Problem: Gedrucktes Label ist unleserlich oder unvollständig.
Behebung:
- Ursache identifizieren:
- Druckkopf verschmutzt → Reinigung durchführen.
- Etikett zu klein → Etikett-Größe in Setup anpassen.
- Schrift zu klein → Schriftgröße erhöhen.
- Etikett neu drucken:
- Label entfernen.
- Im System Druckauftrag erneuern.
- Etikett neu aufkleben.
- Qualitätssicherung: Druckqualität regelmäßig prüfen.
Fehler 5: Gewichtsprüfung zeigt Abweichung
Problem: Kasten wiegt 18 kg, erwartet waren 15 kg (+20 % Abweichung).
Ursachen:
- Zusätzliche Verpackungsmaterialien (Papier, Polster).
- Fehlerhaft zusätzliche Packstücke eingepackt.
- Berechnung im System falsch.
Behebung:
- Inhalt visuell prüfen: Sind korrekte Packstücke in Karton?
- Falls Fehler erkannt: Korrekten Karton zusammenstellen, falschen entfernen.
- Falls Berechnung falsch: Sollgewicht im System anpassen.
- Toleranzbereich prüfen: +20 % möglich, wenn Verpackungsmaterialien schwer sind.
Kontrollschritte und Checkliste
Vor Versand-Buchung prüfen Sie:
- Kommissionierung vollständig: Alle Packstücke entnommen und zum Verpackungsplatz transportiert.
- Kundenpackstruktur eingehalten: Master-Größe, Menge pro Karton korrekt.
- Label gedruckt und lesbar: Barcodes scannbar, Texte leserlich.
- Gewicht validiert: Gesamtgewicht im erwarteten Bereich (±5 %).
- FIFO/FEFO eingehalten: Chargendatum oder Ablaufdatum korrekt (oder dokumentierte Abweichung).
- Kundenspezifische Prüfungen abgeschlossen: z.B. VDA-Label, RFID, Seriennummern.
- Versandetiketten auf Palette/Karton angebracht.
- Versand-Adresse korrekt: Lieferadresse des Kunden überprüft.
Häufig gestellte Fragen
F: Kann ich FIFO-Reihenfolge manuell überschreiben? A: Ja, aber nur mit dokumentiertem Grund. System zeigt Warnung, wenn außerhalb Toleranzbereich.
F: Was tun, wenn ein Packstück beschädigt ist und nicht mehr versendbar? A: Packstück auf Sperrplatz umlager, Schadensfall dokumentieren, Lagerbestand korrigieren. Ersatz-Packstück kommissionieren.
F: Wie lange habe ich Zeit, Kommissionierung zu korrigieren? A: Vor Buchung unbegrenzt. Nach Buchung nur über Stornierung und Neubuchung.
F: Muss jeder Karton ein Label haben? A: Ja, wenn Kundenverpackung als separater Master-Karton gilt. Jeder Master benötigt zumindest Versandetikett.
F: Welche Toleranz hat die Gewichtsprüfung? A: Standard ±5 % (konfigurierbar). Abweichung dokumentieren und prüfen.
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