Migrations-Analyse Altbestand vs. neue Doku

Gegenkontrolle der alten BE-Automotive-Hilfe gegen die neue Automotive-Dokumentation mit Fokus auf Informationslücken, Prioritäten und Nachpflege-Backlog.

Zweck

Diese Seite dokumentiert die Gegenkontrolle zwischen der bisherigen Hilfe (automotive.help.be-terna.com) und der neuen Automotive-Dokumentation. Ziel ist, erkannte Informationslücken transparent zu machen und als Nachpflege-Backlog nutzbar zu halten.

Datengrundlage

  • Crawl der deutschen Unterseiten aus der alten Hilfe.
  • Struktur- und Inhaltsabgleich gegen die aktuelle Automotive-Baumstruktur in dieser Hugo-Dokumentation.
  • Schwerpunktprüfung auf Prozessvollständigkeit, Sonderfälle, mobile Ausführung und Bildbelege.

Ergebnis der Gegenkontrolle

Bereich Altbestand Seiten Altbestand Umfang (Wörter) Neuer Stand Seiten Neuer Stand Umfang (Wörter) Erste Bewertung
Einrichtung 8 9915 6 4551 Vertieft nachpflegen
Verkauf 7 9967 5 3731 Vertieft nachpflegen
Einkauf 5 3255 3 2044 Teilweise nachpflegen
Workflow 3 771 2 771 In Summe stabil, Struktur prüfen
Ladungsträger 6 1470 4 2205 Inhaltlich stabil bis erweitert
LSC 24 39092 7 7007 Größte Tieflücke
EDI 3 3779 4 2961 Leichte Tieflücke
Glossar 1 633 1 647 Stabil

Hinweis: Die Wortzahl ist ein Indikator für Tiefe, nicht für Qualität. Relevanter ist, ob Prozessvarianten, Fehlerpfade und Prüfschritte vollständig beschrieben sind.

Erkannte Lücken außerhalb LSC

Einrichtung

Fehlende oder verkürzte Tiefe vor allem bei:

  • Register-Logik je Einstellungsbereich mit Feldwirkung auf Folgeprozesse.
  • Fremdfertigungsbezogene Einrichtung inklusive Lagerorttrennung und Umlagerungsrouten.
  • Detaillierte Druck- und Labelsteuerung (Druckerauswahl, Druckerverwaltung, Suchbegriffe).

Verkauf

Auffällige Lücken:

  • Prozessvarianten für Abrufe in Grenzfällen (Teilfreigabe, Korrektur, Folgebelege).
  • Detailtiefe bei Versandvorbereitung, Prüfketten und typischen Abweichungen.
  • Operative Sonderfälle mit klaren Wenn-Dann-Regeln.

Einkauf

Auffällige Lücken:

  • Differenzierte Reklamations- und Rücklaufpfade je Prozessstatus.
  • Historien- und Auswertungsnutzung mit konkreten Prüfschritten.
  • Varianten bei archivierten oder weiterverarbeiteten Belegen.

EDI

Auffällige Lücken:

  • Tiefe in Fehlerbehandlung und Wiederanlauf von Nachrichtenflüssen.
  • Partner-/Nachrichtstyp-Kombinationen mit typischen Ursache-Wirkung-Mustern.
  • Operatives Monitoring mit klaren Eskalationspunkten.

Workflow und Ereignisse

Inhaltlich weitgehend vollständig, aber mit Potenzial bei:

  • Konkreteren Praxisbeispielen je Ereignisart.
  • Deutlicheren Entscheidungspfaden für Fachanwender.

LSC-spezifische Hauptlücken

Die größte Differenz bleibt in LSC. Besonders nachzuarbeiten sind:

  • Einrichtung (Registertiefe, Sonderprozess-Setup, Feldwirkung).
  • Wareneingang/Lager mit detaillierten Varianten und Restriktionen.
  • Mobile Prozesse (BE-Mobile Fusion und Phone Client) mit vollständigen Funktionspfaden.
  • Sonderprozesse (VDA-Label-Check, RFLT/RFID) inklusive Notfallpfade.
  • Storno- und Rückabwicklung mit exakten Belegvoraussetzungen.

Empfohlene nächste Schritte

  1. LSC-Kapitel zuerst auf Alt-Tiefe bringen (höchster Risikohebel).
  2. Danach Einrichtung, Verkauf und EDI vertiefen.
  3. Nach jedem Abschnitt Build und Linkprüfung durchführen.

Ergebnis

  • Die Gegenkontrolle wurde nicht nur für LSC, sondern für alle Hauptbereiche durchgeführt.
  • Es gibt außerhalb LSC ebenfalls erkennbare Tieflücken, insbesondere in Einrichtung, Verkauf und EDI.
  • Mit dieser Seite liegt ein konkreter Ausgangspunkt für die strukturierte Nachpflege der Migration vor.